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Erstaunlich
viele Besucher interessieren sich für den Anhang meines
Grundmanuskripts.
Natürlich habe ich
mir auch über dieses Feld Gedanken gemacht. Da ich
überzeugter Atheist bin und Rebell, suche ich in allem eine
logische Erklärung.
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Verwunderlich ist, dass
auch dieses Gebiet zur subatomaren Physik gehört. Die Physik
behandelt die Grundlagen des Universums. Und in den Grundlagen
ist die Metaphysik zu Hause. Hier erklärt sich alles.
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Atheisten
sagen gerne, dass Gott erst durch den Menschen entstand. So
einfach ist das nicht! Sie können, wie Gläubige,
ihre Ansicht nicht begründen. Ich versuche es hier.
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Der Geist des Universums,
den der Gläubige Gott nennt, ist für mich kein
Widerspruch.
Er ist
allgegenwärtig. Da die Hälfte des Universums und somit
auch unser Körper, aus Plus besteht, ist sein Geist in
allem. Er ist somit ein Überwesen. Er ist der Hausherr und
das Haus das unser »Selbst« bewohnt. Egal welcher
Same welches Ei trifft, ist er zur Hälfte in beidem
beteiligt. Da soll vor 2000 Jahren
jemand gesagt haben, er sei der Sohn Gottes. Was ist daran nun
besonderes? Sind wir, im oberen Sinne betrachtet, nicht alle
Kinder des Urgeistes? Das besondere ist, das er es wusste!
Nur konnte er sich in seiner Zeit nicht verständlich
machen. Das »Universum« war noch nicht gefunden.
Unsere Gedanken und unsere Selbsterkenntnis sind von
der Materie unabhängig. Geist und Körper sind
getrennt. Das Produkt, das eine Maschine erstellt, ist von
dieser unabhängig. Wir sind somit »Halbgötter«
aber eben
nicht im Geiste. Darin sind wir Kinder. Wir spielen noch,
lernen unseren Geist kennen, wie ein Kind seinen Körper. Die
Frage ist, ob wir je lernen werden, Materie mit und aus unserem
Geist zu formen.
Der Allgeist ist der
»Ursprüngliche«, der vor der Zeit entstand. Er
existiert »ewig«(lange). In seiner Ebene ist keine
Bewegung. Die findet nur zwischen den Bruchstellen statt. Daher
existiert er in Zeitlosigkeit.
Er kann somit
durchaus Einfluss auf die evolutionäre Entwicklung, hin zum
Menschen, genommen haben. Er könnte eine Kleinigkeit in der
Vergangenheit beeinflussen, um in der Zukunft ein anderes
Resultat zu erzielen. Er kann Inspiration in Gehirne geben.
Sind nicht viele Ideen im Schlaf, über Nacht entstanden?
Das Gehirn ist in diesem Zustand entspannt, nicht abgelenkt
durch äußere Reize. Ich persönlich habe
während der Schulzeit, gestellte Lernaufgaben nur über
Nacht bewältigen können. Abends konnte ich das Gedicht
noch nicht und morgens flüssig. (Das hielt nur nicht
lange vor.)
Sein Ziel ist es, beim nächsten Zusammenschluss kein
überzähliges Plus zu haben, um endlich auch zur Ruhe
zu kommen. Denn die Ausgeglichenheit und Ruhe ist das Streben
allen Seins. Im Augenblick vermehrt er sein Volumen mit
zusätzlichem Geist. Davon wird ein großer Anteil
Minus sein. Am Ende unseres Universums wird sich herausstellen,
ob seine Rechnung aufgeht.
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(Vorstellen lässt
es sich vielleicht am besten mit nebenstehendem Bild. Nimmt
man eine Schaltkonsole mit einer Unzahl Schalter, die miteinander
vernetzt sind und sowohl Dioden einschalten, ausschalten, sowie
Farbwechsel bewirken können. Will man auf Zeitlinien
bestimmte Ergebnisse erzielen und ist man in der Mitte in
Zeitlosigkeit, bedarf es vieler Versuche. Jeder Schalter in
der Vergangenheit kann verfälschen, oder förderlich
sein. Doch um ein Bild zu erhalten, ist jeder Schalter
wichtig. Für den Betreiber sind alle Zeiten gegenwärtig.)
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Zu Grabe tragen wir somit
nicht die Person des Menschen, sondern geben einen Teil des
Geistes in den Kreislauf zurück. Dieser Teil hatte die
Aufgabe, den Geist des Menschen zu beherbergen und ihn so lange
wie möglich reifen zu lassen. Wir bezeichnen dies als
Selbsterhaltungstrieb. Die Angst vor dem Tod, ist die Angst
vor dem Erwachsen werden. Die Angst vor der unbekannten Zukunft,
in der man auf eigenen Beinen stehen muss - in der sich zeigen
wird, ob man für das Leben reif ist. Die Angst des
Lehrlings, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Das Lampenfieber des
Künstlers. Diese Angst kann niemand dem einzelnen
nehmen.
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Der Körper ist ein
Werkzeug des persönlichen Geistes. Stephen W. Hawking,
der englische Physiker und Mathematiker, gilt unbestritten als
größter lebender Geist. (Er ist zwar mit seiner
Ansicht über das Universum auf dem Holzweg, weiß aber
seinen Geist zu nutzen.) Da sein Lebenswerkzeug defekt ist,
wurde es erweitert, mit Rollstuhl und Computer. Seinen Geist
behindert der Defekt nicht.
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Doch was ist die Zukunft,
das Jenseits? Der Geist des Menschen, bisher eingesperrt in
dem kleinen Kopf, erfährt was Weite ist. In seiner Ebene,
Plus oder Minus kann er sich ausdehnen, entfalten, richtig und
alles lernen und erkennen. Ein Gedanke, und er kann mit anderen
kommunizieren. Ein Gedanke, und er teilt Gefühle mit
anderen. Doch auch eine Abschottung, ein Alleine sein, ist in
dieser Weite ohne ständige Fragen möglich. Wenn er
will, kann er als Körper am Leben auf der Materieebene
wieder teil haben. Doch dieser Körper dient dem neuen Geist,
wenn einer vorhanden sein sollte. Er kann auch einen Körper
übernehmen, dessen Geist noch nicht entwickelt ist; der
somit als »Ich« noch nicht existiert. Doch nur ein
trainierter Geist kann in diesem unterentwickelten, materiellen
Gehirn einen Teil seines alten »Ichs« unterbringen.
(Dies sehe ich zum Beispiel beim Dalai-Lama.)
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Immer aber wird ein
großer Anteil in seiner Ebene zurückbleiben. Der
Bruchteil, der am Leben wieder teilnimmt, vergrößert
durch sein Wachstum das Stammselbst. Es ist nicht denkbar,
dass seit Anbeginn der Verstandentwicklung in jedem Körper
ein neuer Geist wuchs. (Man male sich einmal aus, wie ein
Geist nach zig Generationen und Wiedergeburten als Anthropologe
auf sein Australopithecus-Skelett niederschaut.) Vorstellbar
ist auch, dass ältere, erfahrenere Geister mit ihren
Ablegern in leichter Verbindung über Magnetwellen bleiben
können. Da es für den Stammgeist weder räumliche,
noch zeitliche Distanzen gibt, wird hier die PSI-Fähigkeit
mancher Menschen verständlich. Die Finger einer Hand
sind beweglich, Hand-Fläche und -Rücken sind dagegen
steif, aber die Wurzel. So können mehrere Ableger
zusammengehören. Verrückt??
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Doch eine Enttäuschung
für alle Theologen, die gerne mit einer feurigen Hölle
drohen. Nicht
die Hölle, das Plus
der Himmel ist die lichte, heiße Ebene. Ich mag die
Hitze des Sommers nicht, bin ein Nachtmensch und werde meine
Zukunft wohl in ihrer Hölle, im Minus finden. (Das sei
ein Trost für alle, die ich hier ärger.)
Die
»Erbsünde« sehe ich in der Neugierde, die
für wissenschaftliche Theologen und somit der herrschenden
Klasse der damaligen Zeit, Unruhe und Ärger bedeutete.
Frauen neigen dazu, unbequeme Fragen zu stellen. Ihre
geistige Entwicklung ist schneller, als die der Jungen. Für
ein sich entwickelndes Patriachat ist so etwas gefährlich.
Verunglimpft man hingegen das Weibliche, braucht die Dominanz
diesen Faktor nicht mehr berücksichtigen. Als nüchterner
Beobachter der Menschheit muss leider zugeben, dass wir Männer
größtenteils unseren »Verstand« mehr in
den Armen, als im Kopf haben. Wir beugen uns öfter der
Gewalt, als guten Argumenten. Der weibliche Geist rebelliert
meist dabei noch. (Die weibliche »Logik«
bleibt mir allerdings auch verborgen.)
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Bis ich vor wenigen
Monaten begann, nach dem Ursprung des Universums zu suchen, war
ich überzeugt und hoffte Recht zu haben, dass sich mein
Geist nach dem Tode wie Rauch auflöst. Das ewige Leben, auch
nur im Geiste, erscheint mir nicht als Lohn, sondern eher als
Strafe. Ich strebte nicht nach Ewigkeit, sondern nach Ruhe.
Mit den gefundenen
Erkenntnissen über unser Universum wurde dieser Traum
zerstört. Meine ganze Hoffnung auf die Ruhe liegt nun in den
»Händen« des Urgeistes. Auch er muss das
Bestreben nach Ruhe haben. So werde ich hoffentlich nur eine
»kurze« Zeit in meiner Ebene warten müssen.
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Doch weshalb bezeichne
ich mich immer noch als Atheist? Wieso bin ich nun überzeugter
denn je, dass es Gott nicht gibt? Es ist zum Teil eine
Haarspalterei.
Ein Gott hätte
den Geist des Universums erschaffen müssen. So ist er für
mich nur eine »außerirdische« Intelligenz.
Der Geist des
Universums ist nicht allmächtig! Er ist zwar
allgegenwärtig, aber unterliegt auch den Naturgesetzen.
Er kann sich nur auf
Einzelpunkte konzentrieren. Kann zum Beispiel nur einzelnen
Menschen Ideen für den Fortschritt eingeben.
Er muss den Geist
des Menschen, sich entwickeln und reifen lassen. Ein Fötus,
selbst ein Kleinstkind, hat zwar Leben, aber noch keine
Selbsterkenntnis. Diese muss sich erst entwickeln. Das geschieht
mit 1 ½, bis 2 Jahren. Vorher
erkennt das Kind sein Spiegelbild nicht.
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Dass Körper und
Geist nicht eins sind, wird auch in unserer Sprache deutlich.
Sagt man, »ich bin ein
Körper«; oder sagt man nicht, »ich
habe einen Körper«? Wer liest dies
gerade hier, Ihr Körper, oder Ihr Geist? Der Motor
macht erst das Kraftfahrzeug aus, nicht die Karosserie. Und
unter uns Männern
auch wenn es die Frauen nicht gerne hören, lieben Sie an
Ihrer Frau, ihren Körper, oder ihr Wesen? (Man kann sowohl,
als auch...) Die Frauen wollen nur gerne Komplimente über
ihren Körper hören, um von ihrer Klugheit abzulenken.
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Das Wichtigste am
Menschsein ist die Selbsterkenntnis. Lernen geht auch ohne
sie. Bei Tieren nennen wir das Dressur. Wir sprechen dann sogar
davon, wie klug dieses Tier ist. Ein Hund wird sich dennoch im
Spiegel niemals selbst finden. Ist das Gehirn hingegen in
der Lage, seinen Körper als »Ich« zu erkennen,
zu planen und soziale Gedankengänge zu entwickeln und
umzusetzen, kann man von Intelligenz sprechen. Nur wenige
Tierarten sind zu diesen Leistungen fähig. Bei einigen
Menschen fällt sie noch weniger auf, da manche Kriterien
verschoben, oder unterentwickelt erscheinen.
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Was mag das »goldene«
Zeitalter sein? Ist es vielleicht die Zeit nach dem
Zusammenschluss von Plus und Minus des Überuniversums, der
»Jüngste Tag«?
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Alle Menschen und »Tiere«
mit Geist, die jemals gelebt haben, sind in ihren Ebenen, Plus
und Minus. Plus und Minus sind eins! Da nicht der Körper
das »Ich« ausmacht, werden Geister, die mehrmals auf
der Materieebene waren, natürlich nur als einer ihren
»Platz« einnehmen. Jeder, der einen seiner Körper
kannte, wird ihn mit dieser Erinnerung identifizieren. Jeder, der
ihn kontaktiert, »sieht« ihn also anders. Der
Geist selber »sieht« sich so, wie er sich mag. Er ist
Kind und reifer Mensch. Jeder sieht in sich sein Ideal. Diese
Vorstellung wird er sicher auch übermitteln können,
aber sie ist unwichtig.
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Jeder sieht auch den
»Motor« dieses Wesens, nicht mehr nur die schöne
»Karosserie«. Miese Charaktere geben sich so der
Lächerlichkeit preis. Schüchterne »leben«
ihre Träume aus. Da ein Geist übergreifend ist und
nicht mehr nur auf sein kleines irdisches Gefängnis
beschränkt, kann er mit mehreren gleichzeitig Kontakt
halten. Seine Vorstellung ist seine
»greifbare« Umwelt. Wer mit ihm Kontakt
aufnimmt, tritt in seine Phantasie, seine Welt, ohne die eigene
voll zu verlassen.
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Bedenken Sie, dass Sie
oft etwas aufzeichnen, oder sonstwie bildlich übermitteln
müssen, um dem Gegenüber die eigene Vorstellung zu
vermitteln. Jeder hat seine Weltsicht in seinem Kopf. Wenn
aber Ihre ganze Welt in Ihrem (mit Verlaub) kleinem Kopf Platz
hat, verstehen Sie vielleicht, dass jede beliebige Anzahl Welten
gleichzeitig existieren können. Jeder hat seine eigene.
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Das ist natürlich
erst die Zukunft, nicht die Gegenwart! Sonst könnte sich
mancher aus seinem Albtraum befreien.
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Keiner der menschlichen
Kleingeister hat mehr die Macht über andere. Er kann
nicht mehr den Körper anderer tyrannisieren, ist hilflos!
Wird er aus dem Geist seiner Opfer ausgesperrt, kann er
»schreien« und toben, er hört sich als einziger.
Nur er leidet!
Jeder lebt in seinem
Geist als seinem Gefängnis.
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Und da der Geist des
Universums älter ist als ich und größer, mag er
noch bessere Strafen kennen. Die »Höllenqual«
lebt jeder Geist in sich aus. Tausend Tode kann der Geist
durchleiden, ohne je sterben zu dürfen. Er ist dabei
umgeben von anderen in ihrer Welt.
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Da
Sie aber ein so lieber Leser sind, wünsche ich Ihnen die
Auslebung Ihrer schönsten Träume!
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