Unser Universum ist eine Energieebene

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menschlicher Geist und Umwelt

 

Für diese Seite einen passenden Titel zu finden, fiel mir schwer.
Im ersten Abschnitt betrachte ich den Verzehr von Tieren.
Im zweiten stelle ich ein paar Überlegungen zur Tötung intelligenten Lebens, auch per Gesetz, an.
Diese Einstellungen entstammen und sind geprägt von meinen eigenen Ansichten.

 

Ich bin kein Vegetarier und kann mir deren Argumente nicht zu eigen machen.
Hier kann ich nur eine wertneutrale Sicht versuchen.

 

Frage:
Die Hälfte von uns soll aus Plus, also dem Allgeist bestehen. Wenn in allem der Urgeist ist, dann doch auch in den Pflanzen und erst recht in Tieren.
Begehen wir damit nicht ständig Kannibalismus?

 

Nein, denn Erstens wird unter Kannibalismus die Verzehrung von Artgenossen verstanden. Dabei wird deren Körper vernichtet.
Zweitens können es nur Wesen sein, die einen Geist, eine Selbsterkenntnis besitzen. Denn nur darin können wir artverwandt sein.
Drittens wird der Urgeist bei einem Verzehr nicht vernichtet, sondern nur umgewandelt.
Und Viertens benötigen wir diese Umwandlungen, um die Hauptaufgabe zu erfüllen, unseren Geist zu entwickeln.

 

Wale, Delphine und manche Primatenarten besitzen anerkanntermaßen eine Selbsterkenntnis, somit Geist, Wesen.
Auf welchem Niveau das der ersten beiden ist, weiß ich nicht.
Das Intelligenzniveau von höheren Primaten wird teilweise auf dem eines vierjährigen Kindes gesehen.
Eine höhere Intelligenz können diese Wesen nicht erreichen.

 

Inwiefern man nun der Ansicht sein kann, dass das Leben eines Vierjährigen nicht lebenswert ist und man es daher zum Verzehr nutzen kann, lasse ich dahingestellt.

 

Manche geistig behinderten Menschen erreichen nicht einmal dieses Niveau.
Die Primaten sind unsere nächsten Verwandten, da wir den selben Stamm haben. Somit muss das Fleisch von Primaten wie das der Menschen schmecken...
(Zu weit gedacht?)

 

Doch kommen wir zur allgemein verbreiteteren Nahrung:

 

Diese besteht aus Zellen.
Zellen enthalten DNA. Das ist eine Kette von Atomketten.
Eine Atomkette besteht aus einer Vielzahl verschiedener Einzelatome.

 

Wie ich an anderer Stelle bereits darlegte, ist schon eine Kette von solchen Atomen in der Lage sich zu reproduzieren. Zwischen den einzelnen Atomen entstehen Teilinformationen.
Welche Atomkette, welche Atomverbindung, oder welches Atom letztlich den Selbsterhaltungstrieb auslöst, kann ich nicht einmal annähernd erahnen.

 

Ob Algen schon darüber verfügen?
Bekannt ist, dass einige höher entwickelte Pflanzen Abwehrmechanismen kennen.

 

Vieren und Amöben scheinen sich gegen Fressfeinde wehren zu können.
Um sich zu wehren, müssen sie etwas dagegen haben, vernichtet zu werden.
Das bedarf somit keiner Intelligenz. Aber hier zeigen sich erste Hinweise darauf, was lernen ist.


oben

Eine Veränderung der Zusammensetzung eines Teilabschnitts, kann eine längere Existenz und Reproduzierbarkeit bewirken. Diese Änderung ist also eine Information, die eine Reaktion auslösen kann.
Bei der nächsten Verdoppelung wird diese Veränderung, mit seiner »Information« weitergegeben.
Der Atomverbund hat gelernt.

 

Innerhalb des Gehirns befinden sich viele Atomketten, die für solcherart Änderungen empfindlich sind.

 

Wenn also Pflanzen oder Tiere solches Verhalten zeigen, besitzen sie noch lange keine Intelligenz.
Wie ebenfalls andernorts schon dargelegt, ist dieses erst die Möglichkeit, den Körper als »Ich« zu erkennen. Am offensichtlichsten wird dieses, wenn der Geist den Körper im Spiegel mit sich in Verbindung setzt.
Kann er sich anschließend auch noch auf einem Foto erkennen, dürfte es wohl keinen Zweifel geben.

 

Solche Leistungen sind allerdings für die Erhaltung des großen Atomverbundes, sprich Körper, überflüssig.
Es ist eigenständiger Geist und der erfordert zusätzliche Nahrung für seinen Erhalt.
Er ist ein Parasit des Körpers.
Entstanden sein kann er erst, als die, das Gehirn bildenden Ketten auf zu dichtem Raum zusammengedrängt wurden. Dabei entstehen Energiefelder, die neue Möglichkeiten eröffnen.
Durch Elektronen verteilte Magnetkräfte-Änderungen ergeben Informationen, die nicht zur direkten Erhaltung des Körpers benötigt werden.
Elektronen, die in diesen Feldern Informationen, Magnetkräfte austauschen, bewirken das, was man denken nennen könnte.

 

Geistlose Ansammlungen zur Versorgung und Erhaltung des eigenen Körpers zu nutzen ist legitim. Unsere körpereigenen Atomverbindungen haben die Aufgabe, unseren Geist so lange wie möglich zu erhalten und reifen zu lassen.
Dazu benötigen sie weitere Atome zur Reproduktion und Energieerzeugung.
Daher ist die konzentrierteste Ansammlung der notwendigen Atome ohne schlechtes Gewissen nutzbar.

 

 

 

Nähern wir uns dem zweiten Thema, Tötung intelligenten Lebens hier konzentriert auf den Mensch.

 

Dabei lassen wir den Streitpunkt außer Acht, ob und in welchem Ausmaß diese Spezies über Intelligenz verfügt. Wir denken uns einfach ein Vorhandensein.

 

Körper und Geist sind getrennt. (Andernorts gehe ich darauf schon ausführlich ein.)
Der Körper hat die Aufgabe, dem Geist soviel Zeit wie möglich, zur Entwicklung zur Verfügung zu stellen.

 

Der Geist kann ebensowenig wie ein Kind, erkennen, wie reif er ist.
Auch seelische Schmerzen können zur Reifung und Erfahrungssammlung gehören.
Eine Selbsttötung, maßgeblich in jungen Jahren ist somit eine Abwürgung dieser Reifung.


oben

Auch als Atheist, der nur eine universelle Intelligenz propagiert, muss ich dies ablehnen.
Es kann nicht im Sinne des Allgeistes sein, sich nur mit Kindsköpfen zu umgeben.

 

Eine Selbsttötung und Hilfe dazu, auch durch Unterlassung lebensverlängernder Maßnahmen im reifen Alter, oder übermäßiger, körperlicher Qualen, kann ich nicht als Verletzung des Auftrages ansehen.
Übermäßige Qualen können im Gegenteil den Geist schädigen.
Eine mutwillige Verlängerung eines Lebens, während der der Geist nicht durch Reize wachsen und reifen kann, schädigt diesen ebenfalls.

 

Den Körper als Mensch anzusehen ist verfehlt.
Gesetzgeber und Ärzte müssen lernen, den Unterschied zwischen Geist und Körper zu erkennen.
Der Körper ist eine »Maschine«, die den Geist, das Selbst, beherbergt und solange es sinnvoll ist, diesen versorgt.
Ärzte haben die Verpflichtung, nicht nur die Beulen der Karosserie zu beseitigen, sondern auch den Motor, den Geist des Menschen gesund zu erhalten.
Was man den Tieren aus Mitleid zubilligt, darf man Intelligenzen nicht abstreiten.
Der Geist des Menschen ist auf dieser Ebene hilflos ohne die Kontrolle über seinen Körper. Er bedarf der Hilfe von außen.

 

 

 

Ausgenommen nach dem Wunsch zur Hilfe, ist die Tötung eines anderen Menschen, ohne die Abwehr der Bedrohung des eigenen Lebens, jedenfalls ausdrücklich abzulehnen.

 

Dabei wird unstatthaft die Entwicklung des Anderen unterbrochen.

 

Geister, die noch nicht halbwegs entwickelte andere, dazu anstiften, nicht nur sich selber, sondern auch Dritte zu töten, sind das Abscheulichste.
Diese Gehirne sind zu feige, ihr eigenes Leben zu beenden, reden aber Jugendlichen, oder geistigen Kindern den Tod als Ideal ein.

 

Es gibt keinen Grund, eine Tötung als eine heilige Sache anzusehen.
Kein Mensch hat die Verfügungsgewalt über andere Geister.
Das Niveau dieser geistigen Brandstifter liegt noch unterhalb von Tieren.
Die haben keine Tötungsideen um Macht gegenüber anderen auszuleben.

 

Es muss außerhalb des Interesses des universellen Geistes, egal unter welchem Namen er benannt wird, liegen, die Entwicklung von Verstand mutwillig zu beenden.

 

Dies widerspricht jeglicher Logik.
Denn welcher Gott soll Interesse an Geistern haben, die seinen Schöpfungen die Möglichkeit der Entwicklung nehmen.
Er will bestimmt keinen Kleinkindergarten, mit brabbelnden Intelligenzen um sich versammeln.

 

 

 

Wie soll aber der Mensch mit Menschen verfahren, die Menschen mutwillig töteten?

 

Hier eine verbindliche Antwort zu geben ist schwer, bis unmöglich.
Eine Ansicht erscheint so gut und richtig, wie die andere.

 

Man kann sich auf den Standpunkt stellen, dass, wer die Entwicklung von Intelligenz beendet hat, sich selber auch nicht weiter entwickeln sollte.

 

Doch abgesehen davon, dass er keine Weiterentwicklung erlebt, kann er nur sicher solange büßen, wie sein Körper funktioniert.

 

Das Jenseits besteht nur aus Plus und Minus. Minus ist nicht die propagierte Hölle, sondern nur die Abwesenheit des Urgeistes. Er ist ja Plus.
Von diesem Umstand abgesehen, sind Plus und Minus gleichwertig.
Sollte die Rechnung und Absicht des Urgeistes am Ende unseres Universums aufgehen, so werden in Plus und Minus eine gleiche Anzahl Geister sein.
Die Minus-Geister sind also für das Gelingen notwendig.

 

Minusgeister müssen einen gleichen Gegenpol zu den Plusgeistern liefern. Das bedeutet, sie dürfen auf keinen Fall bösartiger als ihr gegenüber sein.

 

Die theologischen Antigeister waren auch immer Freunde der Menschheit!
Sie gaben, neben Anderem, den Menschen Feuer und Wissen.

 

Ohne Minus gäbe es keine Körper und welche Hälfte Ihres Körpers ist die »böse«?

 

 

 

Schlussendlich überlasst dem Urgeist, Eurem Gott, wie er mit diesen Geistern verfahren will.
Denn ihn haben sie geschädigt.
Er wird wissen, wie er die vorzeitig erschienenen zu behandeln hat.
Vielleicht bekommen sie eine bessere Chance.


oben

 

 

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass diese Ansichten nur meinen Einstellungen entstammen.
Der Urgeist, das Universum mag anders darüber denken.
Denn wenn ich oft schon Schwierigkeiten habe, Mitmenschen zu verstehen, um so weiter ist sein Geist von mir entfernt.
Doch betrachte ich Logik als universell und hoffe diese genügend berücksichtigt zu haben.

 

Mail: ©2001 by Rudolf Schleyer http://www.neu-physik.de