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Nehmen
Sie eine Schnur von 50 cm Länge und legen Sie sie in einer
Periodenwelle auf den Tisch. Markieren Sie die beiden Enden als
Strecke und die beiden Scheitelpunkte der Sinuskurve. Nun legen
Sie die Schnur so aus, dass sie 5, 10, 15 Perioden erhalten. In
gleichem Ausmaß, wie sich die Frequenz erhöht,
verringert sich die Höhe der Wellen. (Ich kann es
leider nicht in eine Formel fassen, da ich mit Dyskalkulie durchs
Leben laufe.) Theoretisch können Sie die Wellenhöhen
soweit verringern und die Frequenz erhöhen, dass Sie auf
Distanz den Anschein erwecken, nur eine dickere gerade Linie zu
haben. Es soll uns als Beispiel für Lichtfrequenzen
dienen.
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Zur
Zeit: In meiner Website findet sich die Aussage,
Bewegung sei Zeit. An anderer Stelle schreibe ich,
Bewegung sei Energie. Diese Aussagen können auf den
ersten Blick verwirrend erscheinen. Schriftlich fällt es
mir auch mangels Reflexion schwer, den Unterschied deutlich zu
machen. Die Bewegung an sich ist Energie. Der Ablauf
einer jeden Bewegung besteht aus Aufenthalts-Koordinaten, deren
kürzester Abstand nicht erfass- und berechenbar ist (oo
- 1, da Linie und Punkt ebenfalls im Durchmesser
oo - 1 sein müssen). Selbst mit einer
dichten Vielzahl Lichtschranken, gekoppelt mit Aufnahmegeräten,
werden Sie nicht jeden Punkt einer Bewegung erfassen. Es wird
immer noch Lücken geben. Bis zum Ende der Menschheit
könnte nicht die letzte Nachkommastelle von Pi
ermittelt werden, und ebensowenig der kürzeste Abstand zweier
Punkte. Denn ein Punkt ist bekanntermaßen lediglich eine
Koordinate, gebildet aus Linien ohne Breite (es
ist immer die Mitte, oder der Rand einer gezogenen Linie),
wodurch der Punkt selber ohne Dimension ist. Ein Zeitpunkt
ist lediglich eine Koordinate (Sonne im Zenit, beim
Auf-/Untergang; Wenn wir da sind... ...). Ebenso,
wie man früher der Ansicht war, der Himmel drehe sich um die
Erde, übersieht man heute noch, dass sich nicht nur die Erde,
sondern auch die Sonne und die Milchstraße bewegen. Jeder
Zeitpunkt ist eine einzigartige Koordinate eines jeden Punktes auf
der Erde und im Kosmos, die niemals wieder erreicht wird. Zeit
ist nun der Abstand zweier Koordinaten, auf die man
sich (evtl. global) als Einheit einigt. Bekanntermaßen
ist die Einteilung eines Jahres, was ja einen Zeitablauf
darstellt, zu grob für eine genaue Bestimmung. Deshalb haben
wir die Schaltjahre. Das bedeutet, dass selbst die 24 Stunden
eines Tages schon nur grob sind. Und daraus folgert, dass weder
Stunde, Minute noch Sekunde mit dem tatsächlichen Erdenjahr
übereinstimmen. Einigt man sich nun, wie geschehen, auf
ein Festmaß zur Zeiterfassung, 9 192 631 770 Schwingungen
des Atoms Caesium 133 pro Sekunde, läßt man schon außer
Acht, dass es nur unter genauen Bedingungen diese Periodenanzahl
erbringt. (Das Atom, stärker erwärmt, wird schon
schneller schwingen. Will man nun behaupten, dabei liefe die Zeit
schneller ab?) Die Anzahl der Schwingungen werden
Frequenz genannt. Eine Frequenz ist ein Energiemaß. Wie
Ihnen ein Oszillograph zeigt, ergibt eine Anzahl Schwingungen aber
auch eine Strecke. Man kann also auch umgekehrt sagen, dass die
Anzahl Schwingungen des Caesium 133 eine Meßstrecke
ergeben. Ein anderes Atom benötigt für dieselbe
Strecke eben lediglich seine naturgegebene Frequenzanzahl. (Die
kann allerdings evtl. nicht so stabil sein, wie die
vorgegebene.) Eine Änderung der Strecke findet nicht
statt, wenn es z.B. 11 Mrd, oder 7 Mrd Schwingungen benötigt. Die
Sekunde ist nach Ablauf der Strecke vorbei.
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Und
hier sind wir wieder bei unserer Schnur ... Die Strecke der
ersten Periode unserer Schnur stellt unsere Maßeinheit der
Zeit dar. Betrachten wir die erste Periode als eine
Infrarot-Welle und die kürzeren als sichtbare Lichtwellen bis
in den ultravioletten Bereich hinein. In Folge kämen Röntgen-
und letztlich Gamma-Strahlung. Die Strecke ändert
sich nicht, auch wenn unsere Lichtwelle kürzer schwingt und
sich die Frequenz erhöht. Die Zeit bleibt, im Gegensatz zu
alten Denkweisen, unberührt. Sie ist keine eigenständige
Größe, denn nur durch die Überbrückung des
Abstandes erhalten wir einen Zeitablauf.
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Gerne
wird der Austausch eines Balles zwischen zwei parallelen Sendern
und Empfängern als Zeitdehnungsbeispiel aufgeführt. Zwischen
den bewegenden Orten überbrückt der Ball eine weitere
Strecke, als zwischen ruhenden in der gleichen Zeit. Dabei wird
übersehen, dass der Ball ja ebenfalls einen, aus der Bewegung
nach vorne resultierenden Impuls erhält, der ihn bei der
Überbrückung im rechten Winkel beschleunigt. Dies als
Beispiel für Licht zu benutzen hat einen kleinen Nachteil:
fehlende, ausreichende Distanzen und Geschwindigkeiten der Orte,
sowie eine unabhängige Ortsbestimmung. Diese erfolgt ja
abhängig von der Lichtgeschwindigkeit. Will ich eine
Ortsbestimmung mit Hilfe sich bewegender Bezugspunkte ermitteln
und habe nur einen Maßstab, so unterliegt dieser auch den
Gegebenheiten. Das heißt, ich kann Verfälschungen nicht
feststellen. Messe ich den Abstand Erde/Mond, so erfolgt dieses
mit einer Zeitdifferenz, da sich beide Messpunkte bewegen. Es gibt
keinen ruhenden Bezugspunkt! Sie erhalten immer nur grobe, für
den Allgemeinbedarf ausreichende Daten. Bedenken Sie, dass Sie
nicht einmal auf unserem Planeten über eine längere
Entfernung anhaltende Distanzwerte haben. Bekanntermaßen
befinden sich die Kontinente in Bewegung. Der Abstand Berlin/New
York könnte täglich korrigiert werden, wäre er
nicht für den Alltag irrelevant. (In tausend Jahren wird
man allerdings feststellen, dass sich die Altvorderen in ihrer
Entfernungsangabe irrten.) Daher können Sie lediglich
auf einer Erdscholle von gleichbleibendem Abstand ausgehen. Durch
den Gravitationseinfluss ändert sich auch nur die Frequenz
einer Welle. Bei Entfernung wird sie länger, während sie
bei Annäherung durch den erhöhten Einfluss kürzer
wird. Die Geschwindigkeit des Photon bleibt gleich. Auch wenn in
einem Raum ein anderer Eindruck entsteht, bewegt sich eine Wärme-,
also Infrarot-Welle mit gleicher Geschwindigkeit, wie sichtbares
Licht, Röntgen- und Gamma-Strahlung.
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Im
atomaren und subatomaren Bereich, zu dem ja auch die Photone als
Licht zählen, gibt es keine allgemeingültigen Werte.
Jedes einzelne Atom und erst Recht jedes wissenschaftliche Quark,
unterliegt ständigen Schwankungen und Änderungen seiner
Werte. (Ich kenne mich zwar nicht damit aus, aber die
Chaostheorie könnte hier wohl greifen.) In der Masse
erhalten wir erst benutzbare Durchschnittswerte, wobei allerdings
die Anzahl der beteiligten Atome im Ungewissen bleibt. Denn wir
können nicht feststellen, wie viele Einzelatome sich in einem
Normkörper befinden. Dadurch können wenige schwere in
weitem Abstand eine geringere Masse zeigen, als leichtere, die
dichter zusammen sind. Dies ist allerdings nur in geringem Umfang
der Fall und im Allgemeinen irrelevant, da ja keine Arbeiten auf
atomarer Ebene erfolgen.
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